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Lerncoaching & Lerntherapie in Bern

Für Jugendliche und junge Erwachsene in Oberstufe, Ausbildung und weiterführender Schule

Du lernst und lernst. Aber in der Prüfung ist alles weg. Oder Du kannst gar nicht erst anfangen.

Das hat nichts mit Faulheit zu tun. Oft passt die Art zu lernen nicht zu Dir. Zusammen finden wir einen Weg, der passt.

Kennst Du das?

Vielleicht kennst Du einen dieser Sätze:

  • Vor Prüfungen hast Du Angst. Dein Kopf ist dann leer.
  • Du schiebst Aufgaben lange vor Dir her.
  • Du verlierst den Überblick über Termine und Aufgaben.
  • Es fällt Dir schwer, Dich zu konzentrieren.
  • Lesen, Schreiben oder Rechnen sind für Dich sehr anstrengend.
  • Du denkst: Ich kann das einfach nicht.
  • Du fragst Dich: Wozu lerne ich das alles?

Das machen wir zusammen

Wir finden heraus, wie Du gut lernen kannst. Dann probieren wir Wege aus, die zu Dir passen.

Lernen hat auch mit Gefühlen zu tun. Darum schauen wir auch: Was macht Dir Stress? Was gibt Dir Mut?

Ich bin Lehrerin. Ich kenne die Schule gut.

Wir arbeiten ohne Druck. Du bestimmst, wie schnell wir vorgehen.

Der Arbeitstisch in der Praxis

Lerncoaching

Das Ziel: Du kannst selbst gut lernen. Wir üben zum Beispiel, wie Du lernst, wie Du planst und wie Du Dich auf Prüfungen vorbereitest. Auch Konzentration, Motivation und Angst vor Prüfungen haben Platz.

Lerntherapie

Für Lernende und für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen. Zum Beispiel mit LRS, Dyskalkulie, ADHS oder Autismus. LRS heisst: Lesen und Schreiben sind schwer. Dyskalkulie heisst: Rechnen ist schwer. Du lernst, gut damit umzugehen.

Zusätzlich in der Lerntherapie

  • Gezielte Übungen dort, wo es schwer ist
  • Hilfsmittel, auch am Computer oder am Handy
  • Mehr Vertrauen in Dich beim Lernen
  • Du übst zu erklären, was Du brauchst
  • Hilfe beim Nachteilsausgleich. Das heisst zum Beispiel: mehr Zeit bei Prüfungen.
  • Wenn Du willst: Zusammenarbeit mit Deiner Schule oder mit der IV (Invalidenversicherung)

Du bist nicht allein

Zu Deinem Leben gehören auch andere Menschen. Zum Beispiel Deine Eltern, Lehrpersonen oder Dein Lehrbetrieb. Wenn es hilft, spreche ich mit ihnen. So ziehen alle am gleichen Strick. Ich frage Dich aber immer vorher. Und Du weisst immer, mit wem ich spreche und worüber.

Für wen ist das?

Lerncoaching

Für Jugendliche und junge Erwachsene in der Oberstufe, in der Lehre oder an einer weiterführenden Schule.

Lerntherapie

Für Lernende und für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen. Mit ADHS, Autismus, Dyskalkulie oder Legasthenie. Auch mit einem Auftrag der IV möglich.

Eltern

Es ist schwer zu sehen, wie Dein Kind sich abmüht. Du kannst Dich auch zuerst alleine melden. Beim ersten Gespräch bist Du dabei.

Was ich nicht mache

Ich mache keine Abklärungen. Ich stelle keine Diagnosen.

Lerntherapie gibt es bei mir nur für Lernende und für weiterführende Schulen. In der Oberstufe ist Lerncoaching möglich.

Lerncoaching und Lerntherapie sind keine Nachhilfe. In der Nachhilfe lernst Du den Stoff von einem Fach. Bei mir lernst Du, wie Du lernen kannst. Mehr dazu im Wissenseintrag

Fragen und Antworten

Was passt für mich?

Was ist der Unterschied zwischen Lerncoaching und Lerntherapie?

Im Lerncoaching geht es darum, wie Du lernst und planst. Es dauert meistens kürzer. In der Lerntherapie geht es zusätzlich um LRS, Dyskalkulie, ADHS oder Autismus. Und um gezielte Übungen.

Ich weiss nicht, was für mich passt. Was mache ich?

Das musst Du nicht wissen. Wir schauen es im ersten Gespräch zusammen an.

Brauche ich für die Lerntherapie eine Abklärung?

Ja. Für das Lerncoaching brauchst Du keine Abklärung.

Warum gibt es keine Lerntherapie in der Oberstufe?

In der Regelschule hilft Dir die schulische Heilpädagogin oder der schulische Heilpädagoge. Man sagt auch SHP. Das gilt zum Beispiel bei LRS, Dyskalkulie, ADHS oder Autismus. Möchtest Du mehr Hilfe? Dann sprich mit Deiner Klassenlehrperson oder mit der SHP. Ein Lerncoaching ist bei mir auch in der Oberstufe möglich.

Wann soll ich mit dem Lerncoaching anfangen?

Wenn Du merkst: Lernen ist schwer, und Du möchtest es anders machen. Wer früh kommt, hat mehr Zeit zum Ausprobieren. Ein guter Moment ist auch der Start in die Lehre oder in eine neue Schule. Oder wenn Du in einem Fach Lücken hast und sie selbst aufholen möchtest. Ich begleite Dich dabei und gebe Dir eine Struktur.

So läuft es ab

Wie oft treffen wir uns?

Am Anfang meistens alle 2 Wochen. Auch jede Woche ist möglich.

Wo treffen wir uns?

In meiner Praxis in Bern. Die Adresse ist Mattenhofstrasse 5. Die Praxis ist im 3. Stock, Raum 310. Es gibt einen Lift.

Was muss ich mitnehmen?

Bring mit, woran Du gerade arbeitest. Zum Beispiel Unterlagen, Agenda oder Laptop. Zum ersten Gespräch musst Du nichts mitbringen.

Muss ich zwischen den Terminen üben?

Hausaufgaben gibt es bei mir nicht. Was wir zusammen erarbeiten, probierst Du beim Lernen aus. Beim nächsten Termin schauen wir: Was hat geholfen? Was ändern wir? Manchmal ist Üben sinnvoll. Zum Beispiel eine Entspannungsübung bei Prüfungsangst, Übungen für die Konzentration oder Übungen bei LRS oder Dyskalkulie. Das besprechen wir zusammen. Du bestimmst mit.

Was ist, wenn ich einen Termin absagen muss?

Sag mir bitte mindestens 24 Stunden vorher Bescheid. Sonst bezahlst Du die Hälfte. Wenn Du einfach nicht kommst, bezahlst Du den ganzen Termin.

Schule, Eltern, Kosten

Arbeitest Du mit meiner Schule oder meinem Lehrbetrieb zusammen?

Ja, wenn Du das möchtest. Auch mit der IV oder mit Ärztinnen und Ärzten. Ich frage Dich immer vorher. Du weisst immer, mit wem ich spreche und worüber.

Erfährt meine Schule, dass ich komme?

Nein. Ich habe Schweigepflicht. Ich spreche nur mit Deiner Schule, wenn Du das willst.

Können meine Eltern dabei sein?

Beim ersten Gespräch sind Deine Eltern dabei. Oder ein Elternteil. Danach treffen wir uns meistens ohne Eltern. Manchmal gibt es ein gemeinsames Gespräch. Aber nur, wenn Du einverstanden bist.

Für Eltern: Mein Kind will nicht kommen. Was nun?

Das ist verständlich. Druck hilft selten. Du kannst Dich zuerst alleine melden, zum Beispiel für ein gratis Telefongespräch. Wir überlegen zusammen, was Deinem Kind beim ersten Schritt helfen könnte. Ein erstes Kennenlernen verpflichtet zu nichts.

Was kostet es?

Ein Termin dauert 60 bis 75 Minuten. Ein Termin kostet 140 Franken. Das erste Gespräch darf länger dauern. Es kostet gleich viel. Manchmal spreche ich mit Deinen Eltern, Deiner Schule oder anderen Fachleuten. Diese Zeit kostet 140 Franken pro Stunde. Kurze E-Mails und Telefonate kosten nichts extra.

Bezahlt die IV?

Vielleicht. Wirst Du in der Ausbildung von der IV unterstützt? Dann frag Deine Ansprechperson bei der IV. Sie heisst Case Managerin oder Case Manager.

Bezahlt die Krankenkasse?

Nein. Die Krankenkasse bezahlt die Termine nicht.

Wie melde ich mich?

Du füllst das Kontaktformular aus. Oder Du schreibst eine E-Mail. Oder Du buchst ein Telefongespräch im Kalender. Das Telefongespräch dauert 15 Minuten und ist gratis.

Melde Dich, wenn Du magst

Ich freue mich auf Dich.

Die violette Praxistür von Raum 310, davor eine Fussmatte mit Herz

Ich sage Du zu Dir. Möchtest Du lieber Sie? Dann sag es mir einfach.

Die Praxis ist an der Mattenhofstrasse 5 in Bern. Im 3. Stock, Raum 310. Es gibt einen Lift. Ich bin am Donnerstag und am Freitag in der Praxis.

Ich habe Schweigepflicht. Das heisst: Was Du mir erzählst, bleibt bei mir.